Warum Atemarbeit mehr ist als Tiefenentspannung – und was deine Stimme mit Selbstwahrnehmung zu tun hat
Der Atem begleitet uns vom ersten bis zum letzten Moment unseres Lebens – und trotzdem schenken wir ihm oft viel zu wenig Aufmerksamkeit. Dabei ist bewusstes Atmen weit mehr als eine Entspannungstechnik: Es ist ein Zugang zu deinem Körper, deiner Stimme und deiner inneren Präsenz.
In der neuen Folge von Geschichten aus dem Frauenzimmer sprechen Bärbel Müller, Opernsängerin und Atemcoach, und Sylvia Schattschneider, ganzheitliche Ernährungsberaterin, über die Kraft des Atems – und darüber, wie eng Körper, Stimme und Persönlichkeit miteinander verwoben sind.
Der Atem als Spiegel deiner inneren Haltung
Bärbel Müller arbeitet seit vielen Jahren mit Menschen, die durch Atem- und Stimmarbeit Zugang zu ihrer Präsenz und Ausdruckskraft finden wollen – auf der Bühne und im Alltag. Ihre Perspektive geht dabei weit über Technik hinaus: Es geht um Verbindung, um Selbstwahrnehmung und um das Spüren des eigenen Raums – innen wie außen.
„Atem, Körper, Stimme und Persönlichkeit – das lässt sich nicht voneinander trennen.“ – Bärbel Müller
Wie du atmest, sagt viel darüber aus, wie du dich gerade fühlst. Bist du angespannt, flach, gehetzt? Oder atmest du weich, ruhig und voll? Durch gezielte Atemarbeit kannst du dein Nervensystem regulieren, innere Anspannung lösen – und wieder tiefer in dich hineinspüren.
Stimme als Ausdruck deiner inneren Wahrheit
Ein zentrales Thema in der Folge ist auch die Verbindung von Stimme und Persönlichkeit. Deine Stimme ist nicht nur Mittel zur Kommunikation – sie ist ein Ausdruck deiner inneren Wahrheit. In Momenten der Unsicherheit wird sie leiser, zögerlicher. Wenn du im Einklang mit dir bist, wird sie klar, warm und tragend.
Stimme ist spürbare Energie – und ein Resonanzraum deiner Lebendigkeit.
Bärbel erklärt in der Folge, wie sie Menschen begleitet, wieder Zugang zu ihrer natürlichen Stimme zu finden – ganz ohne Druck oder Perfektionsanspruch. Es geht nicht darum, lauter zu sein. Sondern ehrlicher.
Ganzheitliche Gesundheit beginnt beim Atem
Sylvia Schattschneider bringt den ganzheitlichen Blick mit ein: Als Ernährungsberaterin beobachtet sie, wie sehr körperliches Wohlbefinden mit Atmung und Selbstwahrnehmung verbunden ist. Stress, Erschöpfung, emotionale Blockaden – sie zeigen sich oft zuerst im Atemmuster.
Atemarbeit ist deshalb nicht nur für Sänger*innen oder Bühnenprofis relevant, sondern für alle Menschen, die bewusster mit sich selbst umgehen möchten.
Ob in Phasen der Veränderung, in Stresszeiten oder einfach im Alltag: Dein Atem ist immer da – und kann dein stärkster Anker sein, wenn du lernst, ihn zu nutzen.
5 Impulse aus der Folge für mehr Präsenz & innere Ruhe
- Beobachte deinen Atem – ohne ihn zu verändern. Allein das schafft Bewusstsein.
- Leg eine Hand auf deinen Bauch beim Atmen – und spüre, wo sich Bewegung zeigt (oder nicht).
- Lass deine Stimme fließen. Summen, tönen, sprechen – ohne Anspruch. Nur Ausdruck.
- Nutze Atempausen bewusst. Auch Stille gehört zur Präsenz.
- Vertraue deinem Körper. Er weiß oft mehr, als dein Kopf ahnt.
Fazit: Atmung ist Verbindung – mit dir selbst und deiner Welt
Diese Folge lädt dich ein, deine Atmung nicht länger als Nebensache zu betrachten – sondern als Tür zu deiner eigenen Kraft, Klarheit und Persönlichkeit.
Denn Atemarbeit bedeutet auch: Heilung durch Präsenz.
🎧 Jetzt reinhören – und entdecken, wie dein Atem dich zurück zu dir führen kann.
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